Am 26.6. veranstaltete der Stadtbund Münchner Frauenverbände in der Israelitischen Kultusgemeinde in München eine hoch interessante Podiumsdiskussion zu dem Thema „Frauen wählen ihre Zukunft“. Es diskutierten Katharina Schulze, MdL und Vorsitzende der Fraktion der Grünen im Bayerischen Landtag, Dr. Ute Eiling-Hütig, Vorsitzende der AG Frauen der CSU- Landtagsfraktion, Eva Gottstein, MdL und gleichstellungspolitische Sprecherin der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, Gabriele Neff, Stadträtin, FDP, Dr. Simone Strohmayr, MdL und gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD im Bayerischen Landtag, Claudia Stamm, MdL und Vorsitzende der Partei M.U.T., und Brigitte Wolf, Stadträtin, DIE LINKE. Anhand der Wahlprüfsteine der Frauenorganisationen für die bayerische Landtagswahl wurde darum gerungen, wie die Interessen von Frauen am schnellsten und effektivsten in der politischen Arbeit umgesetzt werden können. Fazit: Mit der Zweitstimme wird eine Parteienliste gewählt. Doch im Unterschied zum Bund wird mit der Zweitstimme nicht nur die Parteiliste, sondern auch ein einzelner Kandidat auf der Liste gewählt. Damit ist es für die Wähler möglich, die von den Parteien vorgegebene Reihenfolge durch die Stimmabgabe zu ändern, zum Beispiel eine Frau nach „oben“ zu wählen.